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Machtkampf

Oh bitte mein Herz, denkst du ich bin wirklich so blöd? Glaubst du ich lege dir wirklich Dinge in die Hand? Bist du der Meinung ich erzähle dir Sachen die du weiter ausreizen kannst, viel weiter als ich es zulassen würde? Ich bitte dich, ich hätte dich abgebrühter eingeschätzt! Vor allem nicht so berechenbar nun, wie wette ich mit mir selbst? Morgen bzw nachher wirst du wach und du wirst nicht tun was du vorhin noch am Telefon gesagt hast, du wirst es vor dir her schieben und dich in Gedanken schon freuen, das ich am Rechner sitze und warte. Vielleicht blinkt das Skypefenster, es wird ein kurzes Huhu und wie gehts dir sein, ein kleines Gespräch, ganz oberflächlich! Die Frage ob ich nachgesehen habe was es mich kosten würde dich zu besuchen und dann die Frage wie denn meine Nacht war. Oder kommt sie zuerst. Hm, gut da bin ich mir nicht ganz sicher, doch es wird nicht so sein, wie du denkst mich glauben gemacht zu haben. Soviel zum kleinen Machtkampf der schon seit anderthalb Jahren existiert!

 

Nebenbei: Es war wirklich Genugtuung Liebster! Denn darauf hatte ich gewartet, auf deinen Versuch meine Träume noch zu verstärken, auf gewisse Weise auch meine momentane Laune zu drehen, aber tjaja es hat wohl nicht so funktioniert, zumal du dir immer wieder selbst die Frage gestellt hast, ob du das überhaupt willst! Total vertraut und doch fremd, so müsste man uns im Moment beschreiben, wir kennen uns, mögen uns sicher auch noch irgendwo, aber der seltsame Gedanke, das damals ein Scheideweg war an dem wir verschiedene Richtungen gingen schwingt immer mit und nun? Nun merken wir das beide Wege sich wieder kreuzten und überlegen ob ein gemeinsamer Weg irgendwie denkbar wäre, sind uns aber nicht sicher.

17.10.09 06:34


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Grufti?

Ich bin Grufti! Schon solange ich denken kann, nie war ich irgendetwas anderes oder wollte etwas anderes sein. Bereits mit acht Jahren, bekam ich von meinem Vater die erste Metal-CD geschenkt. Von meiner Mutter die ersten, schwarzen Kleidungsstücke, Schminke und weiß der Himmel nicht was sonst noch. Mit zwölf begann das färben der verhassten, blonden Haare. Dann mit 14 das erste Piercing. Niemals kam mir in den Sinn, anders sein zu wollen als ich war. Meine Eltern lebten es mir vor, mein Vater der 'böse' Rocker, in Lederkluft oder Jeans. Mit Freunden denen man nicht im dunklen begegnen wollte, sofern man nicht wie ich, unter ihnen aufgewachsen war. Meine Mutter, die verträumte schwarz-Romantikerin, die in unsere Familie die Ruhe reinbrachte, die meinem Vater fehlte. Immer ein wenig düster, umgeben von Melancholie und einem Hauch von unsagbarem Stil. Meine einen Großeltern hingegen, sind selbst heute noch irgendwo zwischen Woodstock und Räucherstäbchen hängen geblieben. Und meine anderen, nun von denen reden wir am besten nicht, denn 'Was kostet die Welt?' ist nicht immer der beste Weg um glücklich zu sein. Ich erinnere mich gut, das meine Eltern mir immer alles offen ließen, niemand wollte mich in irgendeine Schublade schieben oder zu sich ziehen. Ich war, was ich war und ich wurde was ich wollte. Und was wollte ich? Ich sein, mich selbst erfinden, mir und meinem Stil treu bleiben und immer treu sein. Auch wenn es nie wirklich leicht war. Ab der vierten Klasse war ich der Außenseiter. Wollte es aber auch nie anders sein. Ich trug nur schwarz, habe mit zehn Jahren die Pausen alleine in einer Ecke verbracht weil ich mit anderem beschäftigt war als damit 'Pferd' zu spielen. Mit rauchen! Wie oft ich damals schon als Satanist betitelt wurde, habe ich recht schnell aufgegeben zu zählen. Hatte es doch schon zu meiner Kindheit keinen Wert mehr.  Das war früher und wie ist es heute? Ich trage immer noch ausschließlich schwarz. Doch irgendwas hat sich verändert. Heute heißen Gruftis nicht mehr Gruftis, sondern Gothics? Die Szene mutierte innerhalb der letzten zehn Jahre zu nichts weiter als einem Laufsteg um zu sehen und gesehen zu werden. Nur selten findet man noch das, was ich damals so geliebt hatte. Stundenlanges beisammensitzen, selbst in einer Disco. Irgendwo gemütlich in einer Ecke, mit einer Kerze, einem Glas Absinth und einer unsagbar anregenden Ruhe in den Gesprächen über das, was einem gerade einfiel. Ich hätte nie gedacht das einem mal so Gedanken kommen aber, kann man zu alt werden um Grufti zu sein? Und ja, Himmel ich sag Grufti, Gothic hört sich an wie eine sehr unangenehme Geschlechtskrankheit! Zumal die Einstellung zu manchen Dingen sich durchaus über die Jahre geändert hat. Die Szene (sofern man hier überhaupt noch von Szene reden kann, was ich stark bezweifle) ist im wahrsten Sinne des Wortes verseucht. Mehr und mehr macht sich Zerstreuung breit, Unterarten entstehen, die sich selbst nicht mal mehr erkennen wenn sie vor einem Spiegel stehen. Aber gut, solange sie sich in ihrem Wettkampf gegen sich selbst gefallen. Wen interessiert das schon, schade nur das Leute, die vor einigen Jahren noch zusammengehalten haben, egal ob man sich kannte oder nicht, heute die schlimmsten Feinde sind. Wieder mal ein Erfolg der Medien, die damit beweisen, das sie die Köpfe der Menschen verpesten können und so selbst Hass gegen die schüren, denen man eigendlich selbst zugehörig ist. In dem Sinne... bleib ich dann doch lieber ich!
17.10.09 04:20


Wie war es damals?

Ich bin gerade, über meinen alten Blog gestolpert und bei aller Liebe, ich hatte vollkommen vergessen das es ihn noch gab. Betonung liegt hierbei wohl wirklich auf 'gab'. Denn nachdem ich ihn gelesen hatte, habe ich mich entschlossen, ihn zu löschen. In diesem Blog standen Geschichten (ja ich nenne sie selbst Geschichten) die mich damals zerrissen haben, innerlich aufgefressen und von Sekunde zu Sekunde mehr zerstört haben.  Es waren Dinge, die in meiner Kindheit passiert sind, Vorfälle die mein Leben zerstört haben und Dinge, die man keinem normalen Menschen ins Gedächniss rufen sollte. Ich weiß noch wie ich damals überlegte, ob ich meine kleinen Gutenachtgeschichten, wirklich online stellen sollte. Ich besahs damals wohl noch sowetwas wie ein Gewissen oder ähnliches. Sie handelten davon wie Menschen starben, wie Kinder den Tod fanden, von Vergewaltigungen und Schlägen. Von Selbstmordversuchen und dem ganz normalen Wahnsinn. Wenn ich mir das heute so durchlese, muss ich wahrlich schmunzeln. Gut, es ist gerade einmal 2 Jahre her, doch aus heutiger Sicht, mit dem Wissen von heute, kann ich sagen, das ich wohl mal einer der Menschen war, die ich mittlerweile selbst verachte. Ich hab mich aufgeopfert für alle in meinem Umkreis, nur um nicht an meine eigenen Probleme denken zu müssen. Ich habe mich zurückgestellt um anderen zu helfen und was bekam ich? Scheinheilige Freunde die einem sofort das Messer in den Rücken stachen, sobald sie nur die Chance dazu hatten. Doch das ist nun vorbei. Ich bin nicht mehr die kleine die sich selbst im Spiegel anschaut und das was sie sieht hasst. Deswegen wohl auch hier, der kleine Neustart. Wenn man es denn so nennen mag. Vielleicht setze ich irgendwann noch mal rein was ich damals dort geschrieben hatte. Doch sicher nicht mehr aus den selben Beweggründen wie damals. Früher dachte ich, durch eine Art 'Erfahrungsbericht' anderen unter die Arme greifen zu können, was ich sicher auch in einigen Fällen geschafft habe. Heute, gild es nur noch, Dinge nicht zu vergessen. Momente nicht im Dunkel verschwinden zu lassen und eigene Erfahrungen immer greifbar zu haben, wo die Erinnerung verblasst. Was in vielen Fällen wohl auch gut wäre, aber ich mag meine Vergangenheit nicht vergessen, stehe voll und ganz zu ihr und bin stolz auf sie. Immerhin kann ich heute sagen das ich noch da bin. Sicher, ich bin weit von dem entfernt was andere perfekt nennen, doch sehr nah daran, das zu werden was ich für mich perfekt finde.
16.10.09 07:43


Das Monster Borderline!

Bald ist mein 26ter Geburtstag und das 13te Jahr mit dem, was die meisten einfach nur abwertend 'kleine Mädchen Krankheit' nennen. Doch das ist es nicht, das ist es bei weitem nicht. Doch was soll man sagen in einer Welt die den Medien verschrieben ist. In einer Welt in der Verstandlose Köpfe alles in sich aufsaugen was das Fernsehn einem vorgaukelt? Was ist das ach so typische Bild eines Borderliners in der Gesellschaft? Ein Mädchen irgendwo zwischen 14 und 18 Jahren. Klein, niedlich, sensibel und mit einer ach so schlimmen Kindheit. Am besten noch auffällig gekleidet, etwas was man heute sofort als 'Emo' abstempeln würde. Und dieses Mädchen, beginnt irgendwann sich die Arme aufzuschneiden, weil es die Aufmerksamkeit von Eltern, Freunden und jedem Dahergelaufenen sucht. Doch das ist es nicht, das ist nicht die Krankheit die viele andere auch kennen. Jede Medailie hat zwei Seiten, doch die Medien sehen nur die eine, nämlich die, die man der Welt präsentieren kann weil sie einfach zu verstehen ist, weil die Menschen für dieses Bild nicht lange nachdenken müssen! Doch was will man verlangen in einer Gesellschaft, die das Denken gerne anderen überlässt um die eigene Unfähigkeit nicht einsehen zu müssen? Kein Borderliner ist wie der andere, nie (oder eben sehr selten) gleichen sich die Geschichten. Doch das sieht keiner oder es will keiner sehen. Es gibt sie, ja das streite ich nicht ab. Die kleinen Mädchen die nach Aufmerksamkeit lächzen, die Verantwortung über ihr Leben jedem in die Hand legen nur um sie nicht selbst tragen zu müssen. Auch die, die sich nur selbst verschandeln um wer zu sein, Probleme erfinden nur um welche zu haben und darüber reden zu können. Es gibt auch die, die sich rasch in ihrem eigenen Lügengeflecht verstricken und alleine nicht mehr hinaus können. Doch dann, gibt es auch die, die hinter verschlossenen Türen leben, denen man nie glauben würde welch Chaos hinter dem selbstbewussten Auftreten lauert und welche Qual es für die jenigen dastellt nicht aufzufallen, nicht als das 'enttarnt' zu werden was sie wirklich sind. Sowelche, wie mich!
15.10.09 03:03


Irgendwann

Es ist, dieser Moment indem man mit einem mal dasitzt und die Gedanken nicht mehr aufhalten kann. Sie kommen, ob man es will oder nicht. Fragen stehen im Raum und fangen an einen zu bedrängen. Diese Momente, hasse ich. Ich hasse sie wie nichts anderes um mich herum. Man beginnt über alles nachzudenken was war und versucht sich vorzustellen was noch kommen kann. Und irgendwann, endet alles in totalem Chaos. Alle Fragen und Erkenntnisse werfen sich zusammen und hinterlassen ein haltloses Durcheinander. Dinge wirbeln im Kopf umher, nur Bruchstücke dessen, was sie eigentlich sein sollten.  So vieles ist mit einem mal klar und noch mehr was man eigentlich zu wissen dachte, scheint mit einem mal falsch. Diese Gedanken ob man nicht einfach über seinen Schatten springen sollte, die Wahrheit hinausschreien und sie nicht mehr verstecken sollte. Doch da steht er hinter einem, kläfft und fletscht die Zähne. Der innere Schweinehund, die schlimmste Bestie die Menschen je hervorgebracht haben, verhindert das man der ist, der man wirklich ist und zwingt einen weiter dieses Schauspiel zu vollbringen welches sich Leben nennt. Nichts weiter als ein Maskenspiel zwischen Gesichtslosen Menschen. Es gibt kein Grau, nur Schwarz oder Weiß, dazwischen existiert nichts, nichts was man auch nur im entferntesten akzeptieren könnte oder gar wollte. Diese Momente im Leben werden immer wieder kommen, egal wie sehr man dagegen ankämpft, bis man irgendwann nicht mehr kann und einfach nur der schillernden Maskerade müde wird und die Augen schließt.
14.10.09 02:52





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